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Die Deutsche Seereederei im Spiegel der Stasi-Akten

Als die Deutsche Seereederei (DSR) am 1. Juli 1952 gegründet wurde, sollte sie wichtige Funktionen für die noch junge DDR erfüllen. Neben dem Gütertransport und dem Erwirtschaften von Devisen gehörte auch die Repräsentation der DDR im Ausland dazu. Für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) stellte die Reederei aber vor allem ein Sicherheitsrisiko dar. Schiffe, Häfen und Mitarbeitende wurden wegen des engen Kontakts zum Westen und der möglichen Angriffsziele für Spionage und Sabotage umfangreich überwacht.

Wie war diese Überwachung organisiert? Mit wem arbeitete die Geheimpolizei zusammen, um die DSR-Seeleute im engmaschigen Netz der staatlichen Kontrolle zu halten? Und welche Folgen hatte das insbesondere für Betroffene? Diese und weitere Fragen klärt die Historikerin und Germanistin Dr. Franziska Cammin in ihrem Vortrag mit anschließendem Gespräch.

Der Eintritt ist frei.
Es gelten die aktuell üblichen Auflagen zum Infektionsschutz.
Bei Bedarf sind diese unter 0157 30285136 zu erfragen.

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